Ecopedalo – this is us, two wwoofing German cyclists on a tandem ­čÖé Our trip ranges from Hanover/Germany to Cadiz/Spain and further on to La Palma/Canary Islands – our longest wwoofing stay taking place on this island. For our “tour dates” see further down below.

Our one-year sabbatical will see us in:

August:  Germany ( Frankfurt, Mannheim, Heidelberg, Stuttgart, Reutlingen/Tübingen, Freiburg, Basel)

September: Switzerland (Bern, Lausanne, Geneve) / France (Valence, Montpellier, Perpignan)

October:  Spain (South Coast), 15/10/2011: Democracia Real Ya!

November: Morocco (Meknes, Casablanca)

December: La Gomera wwoofing

Jan-March: La Palma “Finca Tierra”, Spain (Donostia/San Sebastian), Bordeaux, Brussels, Roermond, Kempen

April: back to Germany: Hannover, Caputh/Potsdam

July: birth of Carla Moya and Florian goes back to work ­čÖé

Warum machen wir das eigentlich und was ist unser Ziel? (Vera berichtet)

Ich habe seit dem ich denken kann intensiv gelebt. Gleichzeitig bin ich mit viel Energie gesegnet, die es mir erm├Âglichte mich auch f├╝r andere (z.B. in Gremien und Aktionen), f├╝r eine gerechtere und friedlichere (Welt)gesellschaft einzubringen. Damit ich das wieder aufnehmen kann, dieses Sabbatjahr! Unterst├╝tzt von der wunderbaren Erfahrung in Ecuador 2000/2001 nun 2011/2012!

Ein Jahr

da zum sein

da zum wachsen

da zum Seele weiten

ja zum durchatmen! jauchzen, in die Wellen rennen!

zum Kennenlernen

am Allermeisten von mir selbst

auf dem Rad, auf dem Weg.

Warum ein Sabbatjahr? Mit 26 Jahren habe ich vor 4 1/2 Jahren einen Job begonnen, der mich mit allem, was ich vorher gelernt habe – herausgefordert und weiterentwickelt hat. Ich habe mich mit Haut und Haar in den Job einer Referentin f├╝r die evangelische Jugend Brandenburgs hineingegeben, war im Vorstand des Landesjugendringes, habe entwicklungspolitische und nachhaltige Schwerpunkte gesetzt.

Mir wurde mit der Zeit in der Auseinandersetzung mit meinem Arbeitspensum jedoch klar, dass ich weniger arbeiten wollte, also mehr Zeit frei von professioneller Rolle verbringen wollte. Ich nahm Saxofonunterricht, spielte wieder Theater und f├╝hlte mich viel besser! Endlich war in meinem Leben Platz f├╝r Hobbys! Als ich dann eine Coachingausbildung nebenberuflich begann und mit meiner Heilpraktikerin sowie Supervisorin mein Lebensgef├╝hl reflektierte, wurde mir bewusst, dass sich noch mehr ├Ąndern kann – ich n├Ąmlich mit meinem Idealismus, Hang zum Perfektionismus sowie leidenschaftlichem Engagement eine Kandidatin f├╝r ein potentielles Burnout bin.

Ich wollte aussteigen, mir eine Auszeit nehmen. Was mir mein Arbeitgeber anbieten konnte war eine verl├Ąngerte Sommerpause von 3 Monaten, was mir zu kurz war. Ich w├╝rde k├╝ndigen m├╝ssen. Dies tat ich dann auch Ende November 2010.┬á M├Âglich wurde dies, weil ich bei Florian einziehen konnte – wir unsere Liebe auch endlich ohne Pendelei zwischen Berlin und Hannover leben konnten – und weil mir in Hannover eine Halbtagsstelle angeboten wurde.

Wieder begann ein langer Prozess: darf ich das? darf ich mich einfach aus der arbeitenden Gesellschaft ziehen? w├Ąhrend der Finanzkrise? dann wenn andere Gleichaltrige auf die Stra├čen gehen, weil sie sich seit Jahren von Toast und Ketchup ern├Ąhren, weil sie nur Praktika angeboten bekommen? gerade jetzt? Gibt es diese Freiheit? Darf ich sie mir nehmen? Ich habe f├╝r mich entschieden: JA! Ich darf ! Ich m├Âchte das! das ist mein n├Ąchster Schritt! Das ist meine Antwort auf eine Perspektive bis 65 oder 70 zu arbeiten – auf eine Gesellschaft, die auf ├ťberstunden von zu wenigen f├╝r zu viele gute Gedanken und vielseitigste Herausforderungen fu├čt, die nach Berentungen kaum noch neu besetzt und glaubt, dass Projektstellen bef├Ârdern, dass sich unsere Generation f├╝r Kinder entscheidet – auf eine Gesellschaft mit ├╝berf├╝llten psychiatrischen Kliniken und Rehas. Nat├╝rlich trifft das nicht f├╝r jeden Arbeitsbereich zu, aber wir k├Ânnen das ja auch global betrachten (N├Ąherinnen in Kambodscha oder Bangladesch, die f├╝r 30ct die Stunde f├╝r uns in N├Ąhfabriken sitzen) !!!

Ich m├Âchte in Ruhe in mich h├Âren, was der n├Ąchste Schritt danach sein kann. ­čÖé Und es eben auch lernen auszuhalten, dass noch nicht klar ist, was danach kommt. Den Weg gehen Florian und ich nun jede/r f├╝r sich und gemeinsam!

Grunds├Ątzlich fahren wir im Bewusstsein der Dankbarkeit, dass wir uns diesen Traum erf├╝llen k├Ânnen ­čÖé

Wenn wir als Menschen an diesem Punkt angelangt sind, k├Ânnen wir nat├╝rlich mit so einer Auszeit anstellen was wir wollen, Florian berichtet warum wir uns genau f├╝r diese Art von Sabbatjahr entschieden haben …. (kommt noch ­čÖé )

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17 responses »

  1. Hallo ihr beiden! Wir sind begeistert ├╝ber eure Seite und die ersten Berichte. Sch├Ân, dass alles bislang gut geklappt hat. Wir verfolgen weiter gespannt eure Reise. Fahrt vorsichtig, besonders auf der Stra├če (sagt Nadia).
    Viele liebe Gr├╝├če von down under. N+A

    P.S. Haben heute einige Schnabeltiere in ihrem nat├╝rlichen Habitat beobachten k├Ânnen – sehr beindruckend!!!

  2. Hi Florian, hi Vera,
    hab┬┤ mir jetzt endlich mal Zeit genommen euren blog zu lesen.
    W├╝nsche euch viel Spass, spannende Stunden und viele interessante Menschen. Vielleicht macht ihr ja die Erfahrung, dass in Europa Umweltschutz bzw. Nachhaltigkeit zwar immer noch verbesserungsw├╝rdig sind, aber schon seine positiven Spuren hinterlassen haben.

    Gl├╝ck auf!
    Sebastian

  3. Liebe Vera,

    Wahnsinn, wie offen du immer wieder bist & mit Situationen umgehen kannst! – Toll!
    Finde auch eure Entscheidung, jetzt mal so was zu machen/ zu wagen, euch auch gemeinsam so viel Zeit zu nehmen & nun auch wieder so andere Erfahrungen zu machen mutig und bin gespannt, wie es so weiter geht. –
    Irgendwann wird es euch vielleicht auch mal nerven, aber dann f├Ąllt euch bestimmt auch wieder ne gute neue kreative L├Âsung ein. – Also weiter so & alles Liebe,

    Corinna

    • Corinna, dir danke f├╝r deinen lieben Kommentar! und sch├Ân dass du uns virtuell begleitest! es bleibt auch in der Tat f├╝r uns spannend jeden Tag neu zu erleben und uns darauf einzulassen uns unberechenbaren Situationen zu stellen. Ich hoffe dir schmeckt Berlin weiterhin, dein Job und das Zusammenleben mit deinem T├Âchterlein? ­čÖé also dann bis bald!

  4. Liebe Vera!
    Ich geniesse es, euch via eurem Blog zu verfolgen, und so manches mal, bekomme ich richtige Lust auch so etwas zu tun. Aber dann sehe ich wieder unseren kleinen Mann, und kann es geniessen um hier zu sein und die Welt mit ihm zusammen zu entdecken.
    Ich bin immer wieder gespannt, um zu hoeren, wie es euch geht, und was ihr wieder alles neues erlebt und gemeistert habt!!
    Ich freue mich schon riesig, wenn ihr naechstes Jahr gegen Ende eurer Reise einen Zwischenstopp bei uns einlegt, und all eure Geschichten erzaehlt!
    Lass es dir gut gehen und geniesst die Zeit zu zweit auf dem Tandem!!!!!

    Ich hab dich ganz doll lieb!

    Alles Liebe,
    Judith!

    PS: Und natuerlich auch alles Liebe an Florian (auch wenn wir uns noch nicht kennen)

    • Meine liebe Judith! wie sch├Ân von dir diese herzlichen Zeilen zu lesen! Florian l├Ąsst auch unbekannter Weise gr├╝├čen … dieser blog ist ja vielleicht f├╝r beide Seiten spannend, seine Freunde, die mich auch noch nicht gut kennen gelernt haben, werden dies hier vielleicht auch auf dem blog ein wenig k├Ânnen! Das Sch├Âne ist, dass wir immer wieder Eltern kennen lernen, die sich auch mit kleinen Kindern auf Touren begeben haben … wenn ihr also durch unsere Erfahrungen selbst Lust bekommt: nur los ­čÖé
      wir freuen uns auch schon sehr auf unseren Zwischenstopp bei euch in Holland, besonders weil es sich dort auch super radeln l├Ąsst, wie wir 2 Niederrheinerinnen ja wissen ­čśë Spanien macht uns jetzt ganz sch├Ân viel Respekt mit Steilk├╝sten und Sierra Nevada… mal sehen, wir gehen es langsam an! viele liebe K├╝sse an Jasper und Franziskus!

  5. Hallo Vera,
    mit viel Interesse lese ich eure Berichte und schaue mir die sch├Ânen Bilder an.Wir w├╝nschen euch viel Spa├č beim Radeln,interessante Begegnungen und das weiterhin alles so gut klappt, ihr gesund bleibt und ihr eure Projekte verwirklichen k├Ânnt.
    Herzliche Gr├╝├če auch an Florian
    Wiltrud und Horst

    • hallo ihr beiden!
      das freut mich sehr ­čÖé …. die Fahrradleidenschaft haben wir denke ich durchaus unseren gemeinsamen Fahrradtouren schon von Kindesbeinen an zu verdanken! ich denke da an das M├╝nsterland z.B. – danke f├╝r die guten W├╝nsche! vielleicht entdeckt ihr ja durch unsere Route den ein oder anderen Ort, den ihr mit eurem Wohnmobil entdecken wollt ! viele liebe Gr├╝├če aus Barcelona von uns beiden!

  6. Hola Vera y Floman soy Luis el que os recogio en Mojacar hasta Almeria he visto vuestra ruta y me parece fantastico lo que haceis os deseo suerte y que no se rompa la bicicleta mas adios y espero que os haiga valido el chubasquero de algo adios y mucha suerte

    • Hola Luis!! fuiste el angel de hoy, pero tan seguro ­čÖé much├şsimas gracias que nos recogiste desde “la mitad de nada” … imag├şnate estaba areglada en solo 10 minutitos … asi contradictaria es este mundo, no? todo lo mejor tambi├ęn para t├ş y te deseamos que tengas la oppurtunidad de empezar una propia aventura un d├şa! Nos ayudaste un mont├│n y te lo agradezemos mucho! la proxima lluvia puede llegar tranquilamente ­čśë

  7. Hallo Ihr beiden Radler,meinen Respekt vor Eurer Leistung.Habe die Tour im September nach Andalusien gemacht – aber mit dem Auto ! ! !
    Bin vom Niederrhein verwoehnt und habe nach einem kurzen Radtripp in Vejer de la Frontera die Nase von der Steigung voll -auch noch in der Mittagshitze!
    Aber Ihr seid ja noch jung und nehmt das alles locker,das finde ich toll.Weiter so,auch wenn es in Andalucia mal regnen sollte.
    Viel Spass und Ausdauer und viele schoene Fotos und Erfahrungen wuensche ich Euch.Uschi
    Bin eine alte Bekannte von Siegrid und Michael in Krefeld!
    Ich will nicht ins facebook!

    • Liebe Uschi! leider hab ich den Kommentar erst jetzt gesehen ­čśŽ sorry! also danke noch mal fuer die Vermittlung deines Bruders, das war echt toll bei ihm in Vejer! Du, das mit dem Niederrhein bzw spaeter dann Brandenburg kann ich nur bestaetigen, ist zwar gerade sehr schoen hier in den “baskischen Alpen” – aber ich freue mich auch wieder riesig aufs Flachland! ­čÖé vielleicht sehen wir uns ja bald im Maerz in Kempen/Krefeld! schoenen Fruehlingsanfang dir y hasta pronto!

  8. Liebe Freunde, die uns in Burgund am Ufer des Doubs begegnet sind,

    Inge und ich (G├╝nther) verfolgen nun schon geraume Zeit euere “Abenteuer” und bewundern sehr euere Energie. Ein Sabatjahr ist wirklich eine Herausforderung und durchwachsen von Erfolgserlebnissen und Entt├Ąuschungen. Wenn wir etwas zwischen den Zeilen lesen und eine Generation weiter als ihr denken, dann k├Ânnten wir uns vorstellen, dass ihr mit vielen Erfahrungen nun langsam auch wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser kommen wollt.
    Wir w├╝nschen euch eine gute R├╝ckreise und bieten euch einen Aufenthalt im sch├Ânen Fichtelgebirge an, bevor ihr den letzten Abschnitt nach zuhause in Angriff nehmt.
    Inge und G├╝nther Heinrich, Ahornbergerstra├če 30, 95173 Sch├Ânwald
    Telefon 09287 954711, die Vorwahl von Deutschland wisst ihr hoffentlich noch.
    So oder so, es war f├╝r uns ein sch├Ânes Erlebnis euch begegenet zu sein und …
    qui├ęn sabe … nos veremos.
    Ganz herzliche Gr├╝├če
    Inge und G├╝nther

    • Ja das ist ja sch├Ân, von euch zu h├Âren, Inge und G├╝nther! Und euer gekonntes Zwischen-den-Zeilen-lesen, klasse! Vielen Dank f├╝r Eure Einladung, wir w├╝rden gerne im Laufe einer sp├Ąteren Radtour durch S├╝ddt darauf zur├╝ckkommen, wenn das ginge. Im Moment m├Âchten wir ├╝ber Madrid, Paris, Br├╝ssel, K├Âln relativ direkt nach Hause reisen, mit Z├╝gen, und dann alles weitere vorbereiten f├╝r neuen Job (ggf. in Potsdam) etc. ­čśë Aber wir bleiben in Kontakt, gut? Liebe Gr├╝├če ins Fichtelgebirge! Florian und Vera

  9. Hola Vera!
    Gracias por tu visita en nuestra tienda. Aunque ya no hablo muy bien alem├ín, s├ş entiendo todo, y voy a seguir leyendo sobre vuestras aventuras en este blog. Espero que no te importe que haya escrito sobre vosotros en mi propio blog: agavanza.blogspot.com
    Os deseo mucha suerte y buen viaje. Si pasa lo que sea con tus girasoles me avisas y te mando otro par!
    Saludos de C├│rdoba!

    • Hola Charlotte ­čÖé much├şsimas gracias por el atendamiento poco complicado ­čÖé ya seguimos asia el norte (imag├şnate vimos todav├şa un poco de nieve arriba de San Sebast├şan !!) y muchas gracias por el post en tu blog ­čÖé que tengas mucha suerte con tu tienda !! los girasoles los llevo casi todos los d├şas!! … siento que escribimos en alem├ín, pero c├│mo es nuestro idioma maternal se escribe mucho m├ís facil poeticamente ­čÖé … google translate hace tambi├ęn ya un trabajo mejor que en otros a├▒os … pero c├│mo escribiste ya pudiste entender mucho, que me fascine! hasta un d├şa !! que os vaya bien!

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